Monthly Archive for July, 2008

Tetris — aber nur drüben

Tetris Screenshot

Im US-amerikanischen App Store kann man es schon für knapp zehn Dollar kaufen - Tetris, für das iPhone entwickelt von EA.

Wir müssen uns hier noch gedulden. Hoffentlich nicht zu lange! Aber vielleicht ist es auch ganz gut, wenn Electronic Arts noch ein bisschen Zeit für das Bugfixing bekommt. Die erste Version ist laut “Macworld” nämlich noch ganz schön instabil

Gute Idee: Stage Hand

Bei den heutigen Neuerscheinungen im App Store ist mir Stage Hand als potenziell vielversprechend aufgefallen — eine Fernsteuerung für Keynote-Präsentationen.

Stage Hand Screenshot mit Notizen

Das Programm setzt ein aktuelles Keynote ‘08 sowie ein kleines Hilfsprogramm für den Mac voraus. Es füllt eine Lücke, die Apple mit seinem Remote bislang (erstaunlicherweise) offengelassen hat.

Da ich nicht viel präsentiere und wenn, dann doch eher mit PowerPoint (wegen Windows-Welt am Arbeitsplatz), spare ich mir vorerst den Kauf. Eure Erfahrungen sind mir aber als Kommentare herzlich willkommen.

Außerdem ist mir auch noch ein Telnet-Programm für das iPhone unter die Augen gekommen.

Telnet Screenshot

Das ich mir allerdings frühestens dann herunterladen werde, wenn der Autor etwas an der Benutzeroberfläche tut. Minimum eine Schrift mit fester Laufweite.

Liebling: 1Password

1Password auf dem iPhone

Agile Web Solutions hat es endlich geschafft, 1Password im App Store unterzubringen. Das Programm ist ein klassischer “Passwort-Safe”, in dem man verschlüsselt Informationen ablegen kann, die nicht jeder zu Gesicht bekommen soll.

Das schon länger erhältliche Desktop-Pendant (einen Web-Dienst gibt es außerdem) benutze ich auf meinem MacBook schon lange. Es kann sich mit der iPhone-Variante netterweise über eine verschlüsselte WLAN-Verbindung synchronisieren.

1Password auf dem Mac

Ansonsten muss ich über den App Store doch mal ein bisschen lästern: Ich habe langsam den Verdacht, die meisten Programmierer hocken irgendwo im “Bible Belt”, spielen trotzdem gern mal Karten, geben ständig Trinkgeld und haben alle ihre Taschenlampen verloren…

Was zur Folge hat, dass ich bei den Neuerscheinungen der letzten Tage wenig Ladenswertes angetroffen habe. Aber kommt Zeit, kommt Killerapplikation. Hoffe ich.

Sipwatergate

Und schon gibt es neue Werbung bei T-Mobile:

Geänderte iPhone-Werbung bei T-Mobile

Gestern noch “frei” und “unbegrenzt” (s.u.), heute plötzlich weniger reißerisch. Sieh mal einer kuck.

Jetzt wünsche ich mir nur noch jemanden, der gegen Kleingedrucktes in Mittelgrau auf Hellgrau klagt:

Fieses Kleingedrucktes bei T-Mobile

Wegen Sehkraftzersetzung oder so.

Entwickler sind unzufrieden mit dem App Store

Developers we spoke to have several problems with the App Store — the only place where you can buy applications for the iPhone and iPod touch. First, it’s been taking a long time for updates submitted to Apple to get pushed to the public. Second, Apple isn’t communicating with developers about when applications will be pushed live. Finally, Apple is not providing any sales information, so developers have no idea how their apps are doing.

Die ganze Geschichte steht drüben bei der “Macworld”.

Sipgate oder die “Rache des kleinen Mannes”

Indigo Networks a.k.a. sipgate lässt T-Mobile die iPhone-Werbung verbieten:

Im Streit mit T-Mobile hat sipgate beim Landgericht Hamburg einen Sieg errungen. T-Mobile hatte speziell für das iPhone einen Tarif angeboten und diesen als “freien Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate” beworben. Im Kleingedruckten verbarg das Unternehmen jedoch erhebliche Einschränkungen. Das Landgericht Hamburg folgte dem Antrag sipgates und verbot T-Mobile unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000,- Euro und bis zu 2 Jahren Ordnungshaft, weiterhin mit dieser Aussage im Internet zu werben.

Kern des Streites waren die nach Ansicht sipgates überraschenden und gravierenden Einschränkungen, die T-Mobile vor dem iPhone-Interessenten versteckte. So ist unter anderem die Nutzung des Internetzugangs zum Chatten oder Telefonieren nicht möglich. Ebenso sind so genannte IP-VPNs, häufig von Unternehmen zum sicheren Zugriff auf Firmendaten über das Internet eingesetzte Verfahren, nicht in dem Angebot enthalten. Nach Ansicht von sipgate kann daher von einem “freien” Internetzugang nicht die Rede sein.

Weitere für den Verbraucher überraschende und erhebliche Einschränkungen bestehen bei der Nutzung der Datenflatrate. Schon bei einer vergleichsweise geringen Nutzung des Zugangs verlangsamt T-Mobile künstlich die Zugriffsgeschwindigkeit eines iPhone-Kunden. Im Ergebnis sind damit zahlreiche Dienste, wie beispielsweise Internetradios oder Videostreams, gar nicht oder nur erheblich eingeschränkt nutzbar. Auch hier vertritt sipgate die Ansicht, dass eine Bezeichnung des Angebotes als “unbegrenzte” Datenflatrate nur als irreführend zu bezeichnen ist.

Das dürfte (in welcher Form auch immer) damit zusammenhängen, dass T-Mobile die Aufnahme des VoIP-Clients von sipgate in den App Store per EV hat verbieten lassen. Das Nachsehen hat der iPhone-Nutzer.

Auf der T-Mobile-Seite steht die Werbung bislang noch wie gehabt:

Flatrate-Werbung

Update: Dazu schreibt mir T-Mobile-Sprecher Alexander Graf von Schmettow:

Sehr geehrter Herr Cloer,

ích kann derzeit nicht viel dazu sagen, außer, dass wir auf eine formelle Zustellung der EV warten und erst dann bewerten können, was das für mögliche Konsequenzen für unsere iPhone-Werbung hat.

Update-Verwirrung dauert an

Den Update-Mechanismus im App Store verstehe ich noch immer nicht (auch nicht nach diesem Kommentar). Mir hat zum Beispiel eben der App Store das Update auf Version 1.0.1 von Last.fm angezeigt und auch brav installiert.

Das ebenfalls erhältliche Update auf NetNewsWire 1.0.1 hingegen wurde nicht erkannt, ich musste es händisch laden und einspielen. Das verstehe, wer will. Ich jedenfalls nicht.

AdMob: Werbung speziell für das iPhone

Na, das kann ja heiter werden. Die ganze Geschichte steht bei TechCrunch.

Turbo-Ausverkauf

Victory! (c) ryanoelke/flickr

Die jüngste 3G-Nachlieferung in den Staaten war sofort wieder ausverkauft

Liebling: Shazam

Shazam

Shazam erkennt Musik. Und hat bis jetzt auf Anhieb alles erkannt, was ich ihm vorgespielt habe. Verblüffend, vorsichtig ausgedrückt.




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