Monthly Archive for June, 2009

Apps: Mein aktuelles “Line-up”

Neulich hab ich mal wieder richtig aufgeräumt auf meinem iPhone. Und gnadenlos alle Apps runtergeschmissen, die ich seit mindestens einem Monat nicht mehr benutzt hatte. Das hier ist übriggeblieben:

Meine Apps, Stand Ende Juni 2009

Die Auswahl ist natürlich vollkommen subjektiv…

Twittern mit Birdfeed

Birdfeed Timeline

Mit Birdfeed (€3,99) schickt Buzz Andersen a.k.a. System of Touch einen erstzunehmenden neuen Twitter-Client ins Rennen um die Sympathie der iPhone-Gemeinde. Buzz schreibt auf seiner Birdfeed-Seite:

We love the iPhone too, so we made sure Birdfeed feels like it came with your phone. We’re as proud of the things we left out as we are of the things we put in.

Und irgendwie hat er recht damit. Es folgen noch ein paar mehr Screenshots…
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Headset: TheFirstOne

Auf der Straße mit einem Knopf im Ohr vor mich hinreden und damit andere Menschen verwirren ist ja nicht so mein Ding. Aber im Auto benutze ich doch ab und an mal ein Headset. Daher habe ich mich gefreut, als mir die Firma novero — so eine Art Phönix aus der Asche von Nokia Bochum — ein Testgerät ihres neuen Edelteils “TheFirstOne” hat zukommen lassen.

novero TheFirstOne Bluetooth Headset

Genauso wie das früher von Apple selbst angebotene Bluetooth-Headset wird das TheFirstOne einfach ohne Bügel direkt ins Ohr gesteckt. Es ist um einiges größer als das Apple-Gerätchen, aber kaum schwerer. Aufgefallen ist mir bei den zwei Telefonaten, die ich heute über das novero geführt habe, die wirklich ausgezeichnete Klangqualität. Deutlich besser als bei allen anderen Bluetooth-Headsets, die ich bis jetzt probiert habe.

Lobend hervorzuheben sind ferner das überaus umfangreiche Zubehör sowie die Tatsache, dass der Akku des TheFirstOne über Micro USB und damit einen Standardanschluss aufgeladen wird. Ob einem das allerdings €150 wert ist, mag jeder selbst entscheiden.

Weniger gut gefallen haben mir die vollkommen ungrüne Riesen-Plastikverpackung, die Flash-only-Website von novero (viel Lärm um bislang wenig) sowie die Tatsache, dass das Handbuch zum TheFirstOne auf einer 8-Zentimeter-CD mitgeliefert wurde. So was kommt mir nicht in das Slot-loaded-Laufwerk meines MacBook. Und für ein gedrucktes Heftchen — das ich persönlich allemal bevorzuge — wäre noch genug Platz gewesen.

Test: Mein iPhone suchen und fernlöschen

Ich habe eben mal auf die Schnelle den neuen Ortungsservice für iPhone OS 3.0 in Verbindung mit dem Apple-Onlinedienst MobileMe (vormals .Mac) ausprobiert. Der funktioniert ganz wunderbar — Voraussetzung ist allerdings, dass man für MobileMe Push und natürlich die Suchfunktion eingeschaltet hat:

Mein iPhone suchen aktivieren

Danach kann man sich einfach im Browser bei Mobile Me anmelden. Links unten findet sich der Knopf “Mein iPhone suchen”. Wenn man darauf klickt, beginnt auch gleich die Ortung:

Mein iPhone in Google Maps

Der mutmaßliche Aufenthaltsort des iPhone wird auf einer Google-Karte angezeigt. Bei meinem Test gab erfolgte noch eine Verfeinerung, die etwa eine Minute in Anspruch nahm und die Genauigkeit noch ein wenig verbesserte.

Von MobileMe aus lässt sich außerdem eine Nachricht an das vermisste Gerät absetzen:

MobileMe-Nachricht auf dem iPhone

Diese wird auch dann angezeigt, wenn das iPhone mit der Code-Sperre geschützt ist. Von einem Test der “Fernlöschen”-Funktion habe ich abgesehen, man muss ja nicht gleich übertreiben…

Grundsätzlich ist die Such- und Fernlöschfunktion natürlich sehr interessant für Unternehmen. Hier stellt sich jedoch die Frage, warum Apple diese ausgerechnet an seinen Onlinedienst für Consumer koppelt. Consumerisierung der Enterprise-IT hin oder her — ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Firma jedem Mitarbeiter mit iPhone auch ein MobileMe-Konto für €80 im Jahr spendiert. Zumal eine zentrale Verwaltung dieser Zugänge durch die IT-Abteilung nicht möglich ist.

Chronistenpflicht

Für all die Benutzer, die auf eigenes Risiko Anwendungen über Apples App Store hinaus (Jailbreak) benutzen oder die Anbieterbindung eines iPhones entfernen (Unlock) wollen, hat die Hackertruppe des iPhone Dev-Team schon wieder ziemlich ganze Arbeit geleistet mit dem PwnageTool 3.0 und ultrasn0w.

Damit lassen sich derzeit alle iPhones bis zum 3G bearbeiten (nicht aber der iPod touch der zweiten Generation mit iPhone OS 3.0). Und selbst das 3GS ist wohl bald “reif”, da sein Boot-ROM immer noch den gleichen Angriffsvektor enthält wie frühere Generationen.

Die Bundesliga auf dem iPhone

T-Mobile lockt Neukunden mit einem Jahr “Liga total” kostenlos auf dem iPhone. Nur mit UMTS, kein Roaming.

Liga-total-Werbung von T-Mobile

Die nötige MobileTV-App erscheint laut iFUN.de übrigens am 7. August.

Remote 1.3 steuert Apple TV 2.4

Apple hat heute Abend die Version 1.3 seiner kostenlosen FB-Software Remote und die Softwareversion 2.4 für das Apple TV veröffentlicht.

Damit lässt sich schlicht und ergreifend ein iPhone oder iPod touch mit iPhone OS 3.0 verwenden, um das Apple TV mittels Gesten zu steuern. Sehr schön gemacht.

Remote 1.3 Apple TV Hilfebildschirm 1
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3GS: Sprachsteuerung? Ausbaufähig…

iPhone 3GS Sprachsteuerung

Wenn man beim 3GS die Home-Taste einige Sekunden gedrückt hält, startet der Modus für die Sprachsteuerung. Welche Wörter und Sätze das Gerät verstehen sollte, zeigt der entsprechende Bildschirm auch brav an.

Da ich eben sowieso meinen Vater anrufen wollte, habe ich also mal LAUT und d-e-u-t-l-i-c-h (dachte ich jedenfalls) “Wähl Ernst Cloer” gesagt. Erst beim vierten Versuch, als ich so gesprochen habe wie vor acht Jahren mit ViaVoice oder Dragon, hat das iPhone erkannt, wen ich anrufen wollte. Und bot mir daraufhin brav die Auswahl zwischen Privat- und Mobilnummer an — “Privat” hat es dann hervorragend verstanden.

Ich denke mal, dass ich die Sprachsteuerung erstmal nicht so oft nutzen werde. Ist eh mehr was für Leute, die oft lange im Auto sitzen und “hands free” telefonieren müssen. Was bei mir einfach nicht der Fall ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die Technik für American English schon sehr passabel funktioniert — mit meinem durchaus Hochdeutschen klappt es jedenfalls noch nicht so gut. Vielleicht hilft irgendwann ein Update…

3GS: Mein erstes Video

So, hier kommt wie versprochen mein erstes mit dem iPhone 3GS aufgenommenes Video:

Mir ist nichts besseres eingefallen auf die Schnelle als ein kleiner Rundgang durch die Redaktion. Anschließend habe ich den Clip zweimal zu YouTube hochgeladen — einmal über unser (nicht gerade schnelles) WLAN hier in rund einer Minute:

iPhone 3GS Video-Upload via Wi-Fi

Und dann testhalber auch noch via UMTS:

iPhone 3GS Video-Upload via UMTS

Dafür habe ich mich ungefähr vier Minuten aufs Dach in den Münchner Dauerregen gestellt (hätte ich allerdings eh gemacht, um eine zu rauchen…). Nach dem Mobilfunk-Upload war das iPhone 3GS übrigens ordentlich warm (nicht heiß) auf der Rückseite — damit hatte der Broadcom-Chipsatz also wohl allerhand zu tun.

3GS: Meine ersten Eindrücke

So, ein wenig herumgespielt mit dem 3GS habe ich heute Nachmittag natürlich gleich. Ich fand ja das iPhone OS immer schon wirklich “echtzeitig” im Vergleich zu anderen Plattformen wie zum Beispiel Windows Mobile oder Symbian. Mit der neuen “S-Klasse” hat jetzt die Hardware nachgezogen und beseitigt auch noch die letzten Latenzen, zum Beispiel beim Programmstart. Das 3GS fühlt sich für mich noch mal einen Hauch “snappier” an als das 3G, und das macht richtig Spaß.

Gleich als erstes aufgefallen ist mir die deutlich bessere Kamera des 3GS, die Apple durch seine Software mit dem Autofokus noch zusätzlich aufwertet. Mein erster Schnappschuss sah so aus (anklicken für volle Größe):

Mein Schreibtisch, fotografiert mit dem iPhone 3GS

Ein Unterschied zum 3G wie Tag und Nacht, würde ich sagen. Danach war ich kurz draußen zum Einkaufen und habe den Kompass aufgerufen:
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