Sieht nach einem interessanten Projekt aus. Für Leute, die ihr iPhone gejailbreakt haben (ich gehöre, wie mehrfach erwähnt, nicht dazu). Bei Leo steht noch einiges mehr dazu.
Monthly Archive for December, 2009
Tapbots, die Macher von Weightbot und Covertbot, haben mit dem €1,59 teuren Pastebot ein neues Programm im App Store lanciert. Pastebot ist eine Mehrfach-Zwischenablage für Textschnipsel und Bilder und schön gemacht. Alles sehr selbsterklärend.
Und für Mac-Nutzer wie mich gibt es dazu noch ein kostenloses Sync-Programm, mit dem ich die ganzen Clips vom iPhone bei Bedarf auch auf den Rechner ziehen kann.
Die neue Microsoft-Suchmaschine Bing kann man jetzt auch auf dem iPhone benutzen. Die App kostet nichts und ist wirklich schön gemacht — schöner als die für Windows Phones, wie ich finde. Ich hatte beim Ausprobieren lediglich das Problem, dass Bing immer abstürzte, wenn die Suche per Spracheingabe ausprobieren wollte. Vielleicht, weil ich immer “Guantanamo” ins Mikro gesprochen habe?
Komischerweise kann ich den Download von Bing im App Store heute nicht mehr finden. Daher auch kein Link — reiche ich nach, sobald die App wieder aufgetaucht ist.

Auch die Deutsche Bahn hat es dann endlich mal aufs iPhone geschafft mit ihrer kostenlosen neuen App DB Navigator. Im Wesentlichen ein komfortabler Routenplaner — nicht nur für die Bahn, sondern für den gesamten ÖPNV (und damit primär ein Ersatz für Fahrplan). Dass ich im verspäteten ICE auch auf dem iPhone sehen kann, dass ich verspätet bin, finde ich persönlich jetzt ja nicht so prickelnd. Aber die App funktioniert schnell und gut — sie kennt zum Beispiel schon die neue Tram 23, die erst seit dem Wochenende hier in München fährt.

Wenn man eine (Bahn-)Verbindung ausgewählt hat, kann man aus der App heraus sogar eine Fahrkarte und Reservierung kaufen. Klasse, auch wenn die Handy-Ticket-Integration noch etwas nativer gestaltet werden könnte. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich als Bahnkunde registriert und unter “Meine Bahn” für die mobilen Services angemeldet hat. Ach ja: MMS sollte man auch empfangen können.

Seit heute kann man die bisher nur in den USA verfügbare Kindle-App von Amazon.com in mehr als 60 Ländern der Welt herunterladen, darunter auch Deutschland. Kindle for iPhone kostet nichts und verwandelt iPhone und iPod touch in kleine Kindles, die sogar via Whispersync den aktuellen Lesefortschritt mit “richtigen” Kindles abgleichen können. Der iPhone-Bildschirm ist natürlich kleiner als beim Kindle und Kindle DX – dafür kann er E-Books aber in Farbe anzeigen
Jedem Nutzer muss klar sein, dass er sich mit dem E-Book-Kauf bei Amazon.com auf ein proprietäres Format und DRM einlässt, genauso wie das bei Musik aus iTunes der Fall ist (respektive war in der Vor-iTunes-Plus-Ära). Der Wettstreit um Formate und Standardisierung von E-Books ist aktuell in vollem Gange und ein Ende noch nicht absehbar. EPUB sollte theoretisch die besten Karten haben, aber Apple hat sich ja auch für AAC und gegen MP3 entschieden (auch wenn man das nicht direkt vergleichen kann, da MP3 lizenzpflichtig ist).
So, WELT MOBIL ist im App Store gelandet (das Bild-Pendant aber noch nicht, so weit ich sehe). Nach einer ersten Durchsicht bin ich beeindruckt vom Umfang und den Möglichkeiten des Programms.

Die neueste fring-Version 3.0.0.4 für das iPhone steht im App Store und ermöglicht erstmals auch Videotelefonate. Natürlich nur über Wi-Fi und nur fring-to-fring oder fring-to-Skype. Die eierlegende Kommunikationswollmilchsau aus Israel ist weiterhin kostenlos und läuft auf iPhone und iPod touch ab OS 2.0.
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