Das hier ist doch eigentlich die ideale Plattform, um nach App-Entwicklern zu suchen, oder?
Machen wir’s kurz: Die IDG Business Media GmbH hätte gern drei iPhone-Apps (später womöglich auch Android, BlackBerry, you name it) für ihre Medienmarken COMPUTERWOCHE, CIO und TecChannel. Wir haben alle Inhalte in XML und unsere mobilen Portälchen gerade umgestellt auf Netbiscuits.
Zunächst interessiert uns mehr oder weniger identische Basisfunktionalität mit objektspezifischer Optik — neue Nachrichten und Artikel (aus Feeds), dazu Bilderstrecken und eventuell auch ein bisschen Video. Später denken wir bestimmt auch mal über Paid Content/In-App-Käufe nach… Von der Anmutung und UI irgendwas zwischen der Schlichtheit von heise.de und Beauties wie sueddeutsche.de oder WELT MOBIL.
Wer sich zutraut, das — ein wenig mehr als AppMakr oder iSites kann, sollte es schon sein — innerhalb eines überschaubaren zeitlichen und finanziellen Rahmens zu realisieren, möge sich vertrauensvoll an mich wenden. Ich freue mich auf zahlreiche Offerten!
AppMakr ist der bislang beste Web-Dienst zur automatisierten Erstellung von iPhone-Apps, der mir bisher unter die Augen gekommen ist. Als Basis dienen dabei Feeds wie RSS. Einfach mal ausprobieren, das Ding erklärt sich weitestgehend selbst.
Die Preise: Eine von AppMakr in den iTunes Store gehievte App kostet $200. Wer lieber unter eigener Flagge segeln möchte, zahlt 500 Dollar plus die Kosten für einen iPhone-Entwickler-Account. Alles Weitere steht hier.
Sieht nach einem interessanten Projekt aus. Für Leute, die ihr iPhone gejailbreakt haben (ich gehöre, wie mehrfach erwähnt, nicht dazu). Bei Leo steht noch einiges mehr dazu.
Von Dirk Holtwick aus Duisburg kommt mit waveboard ein dedizierter Google-Wave*-Client für das iPhone. Die aktuelle Version ist im Wesentlichen ein Fullscreen-Browser, der das von Google angebotene Mobil-Interface zu Wave darstellt. Dirk hat gerade eben aber bereits die Version 2.0 bei Apple eingereicht, die unter anderem Push Notifications (über Wave-Robots) bieten wird. Da heißt es wie so oft abwarten, bis der Review-Prozess irgendwann nach Cupertinos Gutdünken erledigt ist.
Ich jedenfalls hab meine €0,79 längst bezahlt (und auch die €9 für die Pro-Version für mein MacBook). Weil ich waveboard gut finde.
*Ich hätte auch noch ein paar Wave-Invites zu vergeben, falls jemand noch keine Einladung hat, aber unbedingt eine möchte.
Gedeon Maheux, Mitbegründer der virtuellen Pixelpusher-Firma Iconfactory (“Twitterrific“, “Frenzic“, “Ramp Champ“), klagt in einem aktuellen Blog-Eintrag sein Leid über den App Store aus Sicht eines iPhone-Entwicklers:
Since it first launched in July of 2008, the App Store has been evolving and changing to suit the needs of both Apple and consumers. Unfortunately for developers many of these changes have hurt more than they have helped.
Ich finde das Stück sehr lesenswert. Nicht zuletzt für all jene, die selbst davon träumen, unter die iPhone-Entwickler zu gehen.
Gestatten…
...Thomas Cloer, Redakteur bei der COMPUTERWOCHE und iPhone-Nutzer (derzeit: 3GS). Ich schreibe hier mehr oder weniger regelmäßig, was es rund um das Apple-Smartphone Neues gibt.
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