Dropbox gibt es jetzt auch als App fürs iPhone. Sozusagen die iDisk für alle, die kein MobileMe-Abo haben. Dropbox ist ein Cloud-Laufwerk, das sich in Windows, Mac OS X und Linux integriert. 2 GB Speicherplatz sind kostenlos (zahlende Kunden bekommen bis zu 100 GB). Sehr praktisch und schön gemacht.
Mit dieser Meldung melde ich mich außerdem zurück nach drei Wochen Urlaub. In denen gewiss in Sachen iPhone allerhand passiert ist, was ich hier aber schwerlich nachholen kann. Ich hatte mein iPhone mit an der US-Ostküste und habe mich über die vielen offenen WLANs dort gefreut (das Daten-Roaming war angesichts der Gebühren natürlich stets ausgeschaltet). Bin trotzdem mal sehr gespannt, was die paar Telefonate gekostet haben, die ich nach Deutschland geführt habe…
Angekündigt war es schon länger, nun ist MobileMe iDisk im App Store gelandet. Das Programm zeigt die Dateien auf der eigenen iDisk an (und stellt die von iPhone OS 3.0 unterstützen Dateitypen auch dar), ermöglicht den Zugriff auf fremde “Public”-Ordner und die Freigabe von Dateien für andere Nutzer, die dazu eine E-Mail mit personalisiertem Download-Link erhalten. Das Ganze ist schön selbsterklärend und macht MobileMe wieder ein bisschen wertvoller.
Zu den Neuerungen für Apples Online-Service MobileMe gehört auch der Zugriff auf den Netzspeicher “iDisk” vom iPhone aus. Die dafür nötige App lässt allerdings derzeit noch auf sich warten und soll “in Kürze” verfügbar sein. Bin gespannt.
Ich habe eben mal auf die Schnelle den neuen Ortungsservice für iPhone OS 3.0 in Verbindung mit dem Apple-Onlinedienst MobileMe (vormals .Mac) ausprobiert. Der funktioniert ganz wunderbar — Voraussetzung ist allerdings, dass man für MobileMe Push und natürlich die Suchfunktion eingeschaltet hat:
Danach kann man sich einfach im Browser bei Mobile Me anmelden. Links unten findet sich der Knopf “Mein iPhone suchen”. Wenn man darauf klickt, beginnt auch gleich die Ortung:
Der mutmaßliche Aufenthaltsort des iPhone wird auf einer Google-Karte angezeigt. Bei meinem Test gab erfolgte noch eine Verfeinerung, die etwa eine Minute in Anspruch nahm und die Genauigkeit noch ein wenig verbesserte.
Von MobileMe aus lässt sich außerdem eine Nachricht an das vermisste Gerät absetzen:
Diese wird auch dann angezeigt, wenn das iPhone mit der Code-Sperre geschützt ist. Von einem Test der “Fernlöschen”-Funktion habe ich abgesehen, man muss ja nicht gleich übertreiben…
Grundsätzlich ist die Such- und Fernlöschfunktion natürlich sehr interessant für Unternehmen. Hier stellt sich jedoch die Frage, warum Apple diese ausgerechnet an seinen Onlinedienst für Consumer koppelt. Consumerisierung der Enterprise-IT hin oder her — ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Firma jedem Mitarbeiter mit iPhone auch ein MobileMe-Konto für €80 im Jahr spendiert. Zumal eine zentrale Verwaltung dieser Zugänge durch die IT-Abteilung nicht möglich ist.
Apple entschuldigt sich heute brav bei allen gebeutelten Dotmac/MobileMe-Kunden. Weil die zeitgleich zum Verkauft des iPhone 3G gestartete Umstellung nicht so ganz reibungslos lief, werden alle Mitgliedschaften um 30 Tage verlängert.
Und von “Push” ist erst einmal auch keine Rede mehr. Komisches Deutsch irgendwie sowieso…
Leo vom fscklog hat einen kleinen Push-Test mit Mac, iPhone 3G und iPod touch gemacht und bei YouTube hochgeladen. Sieht schon ganz passabel aus:
Gestatten…
...Thomas Cloer, Redakteur bei der COMPUTERWOCHE und ehemaliger iPhone-Nutzer (zuletzt: 3GS). Ich schreibe hier mehr oder weniger regelmäßig, was es rund um das Apple-Smartphone Neues gibt.
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