
Der Düsseldorfer VoIP-Anbieter sipgate GmbH hat nun auch seine Endkunden-App im Store platziert (bislang gab es nur eine für Kunden des SMB-Angebots “sipgate Team”). Sipgate-Kunden können damit — und zwar nur über Wi-Fi, nicht aber das Mobilfunknetz! — Internet-Telefonate führen, SMS versenden (für 7,9 Cent pro Stück, interessant außerhalb eines Inklusivkontingents beim Netzbetreiber) und sogar faxen. Dabei dient die Kamera des iPhone als “Scanner”.
Für Kunden des kostenlosen “Basic”-Tarifs von sipgate kostet die innerdeutsche Gesprächsminute ins Festnetz 1,79 Cent, “Plus”-Kunden zahlen 1 Cent pro Minute. Zu Mobiltelefonen sind 14,9 (Basic) respektive 12,9 Cent (Plus) pro Minute fällig.
Ob beim Faxen vom iPhone bei Basic-Nutzern ebenfalls die sipgate-übliche Pauschale von 49 Cent pro Fax entfällt, ist der Pressemitteilung nicht zu ent-, aber anzunehmen. Bei Plus (€3,90 pro Monat, sechs Monate Mindestlaufzeit) gibt es die Faxgebühr nicht.

Ping! (€0,79) von Gary Fung ist ein Device-to-Device-Messenger für iPhone (und iPod touch) mit OS 3. Die App verschickt — so wie der BlackBerry Messenger — Kurznachrichten von Gerät zu Gerät, für die keine SMS-Gebühren anfallen. Eine Datenverbindung braucht man allerdings (wahlweise über Mobilfunk oder Wi-Fi). Und natürlich müssen alle Beteiligten das Programm installiert haben.
Ping! funktioniert nicht mit Geräten, die der Nutzer vom Netlock befreit hat — die schließt Apple vom APNS bekanntlich aus verständlichen Gründen aus. Eine Kontaktliste hat das Programm auch noch nicht. Trotzdem eine gute Idee mit bereits passabler Umsetzung. Vor dem Kauf sollte man sich die FAQ des Entwicklers durchlesen. Ein Update auf Version 1.2 (oder 1.0.2?) ist bereits eingereicht, damit soll man dann auch Fotos verschicken (= MMS ersetzen) können.
Mögliche Alternativen: iPushIt, Messi.im
Apple stellt über iTunes die Version 3.0.1 des iPhone OS bereit. Diese beseitigt zeitnah eine Sicherheitslücke in der Verarbeitung von SMS in der Version 3.0, die am vergangenen Donnerstag in den USA publik gemacht worden war.
So, ich hab jetzt Urlaub. Bis zum 12. November. Und fahre weg. Zwar EU, aber das Roaming ist trotzdem zu teuer. Deswegen passiert hier erstmal gar nichts bis zum 13. November.
Um ein Haar hätte ich mich mit einer Fake-SMS verabschiedet:

Aber € 1,59 investiere ich frühestens, wenn das Programm eingedeutscht und damit auch hierzulande glaubwürdig ist. Autor Jens Beuckenhauer hat die l10n bereits in Aussicht gestellt.

Ich denke mal, darauf hat jeder (zumindest deutschsprachige) iPhone-Besitzer gewartet: Die Autokorrektur a.k.a. das “intelligente Wörterbuch” lässt sich ab Software 2.2 wohl endlich abschalten. Wann die 2.2 kommt, weiß allerdings noch niemand.
Ich habe gestern zum ersten Mal das (NICHT iPhone-spezifische) Handy-Porto von der Post ausprobiert.

Musste nämlich meine Krankmeldung abschicken und hatte keine Briefmarken mehr. Und halbtot zur nächsten Post fahren wollte ich nun wirklich nicht.

Laut Assistenz ist der Brief heute noch nicht angekommen. Hoffentlich kein böses Omen!

Micromat, der Apple-Gemeinde durch “TechTool Pro” bereits bestens bekannt, hat das kostenlose Helferlein “Syphone” veröffentlicht. Dieses sichert die SMS vom iPhone (auch mehreren) auf einem Mac. Die Windows-Fraktion schaut leider in die Röhre.
Danke an Mannix für den GigaOM-Link…
Gestern habe ich mich schon wieder über die SMS-Anwendung des iPhone geärgert. Ich hatte eine Textnachricht quasi fertig und dann aus Versehen mit dem Finger den “Abbrechen”-Knopf erwischt. Schwupps, weg war sie. Auf Nimmerwiedersehen im Nirwana. Wenn mir das auf meinem Nokia passiert, liegt mein Text anschließend im Ordner “Entwürfe” und lässt sich von da aus weiterbearbeiten. Das iPhone hat für SMS leider überhaupt keine Ordnerstruktur (und daher auch keine Vorlagen und dergleichen).
Mittlerweile halte ich die SMS-Applikation — trotz der wirklich schön gemachten “iChat-Ansicht” — für die eigentliche Schwachstelle des iPhone (mehr Kritikpunkte s.u.). Man merkt, dass die Amis mit dem Texten einfach noch nicht so lange Erfahrung haben wie wir hier in Europa, wo der digitale Mobilfunk gleich mit GSM anfangen hat.
Ach ja: SMS weiterleiten würde ich ab und zu auch ganz gern. Kann das iPhone nicht (und Volker hatte schon sehr Recht mit seiner Kritik an einer fehlenden Zwischenablage, die dieses Problem eindeutig relativieren würde). MMS kann es auch nicht. Das ist mir aber eher egal, weil dafür E-Mail eine passable Alternative darstellt.
Ich hätte schon wieder einen. Einen Wunsch: Einen Zeichenzähler bei der SMS-Texteingabe. So ziemlich jedes Handy, dass ich jemals besaß (und das waren nicht wenige), hat mir irgendwie gesagt, wann die 160 Zeichen voll sind. Nicht so das iPhone.
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