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Mehr Tarife und Optionen von T-Mobile — sogar Prepaid

Der Branchendienst “Teltarif.de” berichtet:

T-Mobile bietet das Apple iPhone 3G künftig auch zusammen mit einer Prepaid-Karte an. Das hat die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom heute auf einer Pressekonferenz in Bonn bekannt gegeben. Das Gerät mit 8 GB Speicherplatz soll 569 Euro kosten. Darin enthalten sind 100 Euro Guthaben. Das 16-GB-Modell gibt es für Prepaid-Kunden vorerst nicht. Als Tarif nutzen die Prepaid-Kunden das bekannte Xtra-Nonstop-Preismodell. Datendienste kosten 9 Cent pro Minute - zunächst abgerechnet im 10-Minunten-Takt, ab Dezember mit minutengenauer Abrechnung.

Darüber hinaus bietet T-Mobile das iPhone 3G künftig auch in Verbindung mit anderen Vertrags-Tarifen an. Dabei sollen die Kunden insbesondere die Max-Flatrate-Tarife wählen können. Max M kostet monatlich 39,95 Euro und die Kunden telefonieren unbegrenzt netzintern und ins deutsche Festnetz. Max L, die Flatrate für Handy-Gespräche in alle Netze, schlägt mit monatlich 89,85 Euro zu Buche.

Während die Verkaufspreise für das iPhone 3G in Verbindung mit Max M noch nicht bekannt sind, soll es die 8-GB-Variante des Multimedia-Handys zusammen mit dem Max-L-Tarif zu Preisen ab 1 Euro geben. Der Preis für das iPhone mit 16 GB Speicherplatz ist noch nicht bekannt.

Bei Max-Tarifen keine Daten-Option voreingestellt

Im Gegensatz zu den speziell für das iPhone konzipierten Complete-Tarifen ist bei Max keine Daten-Option inklusive. T-Mobile bietet für das iPhone die bekannten Pakete an: 300 MB monatliches Inklusivvolumen gibt es für 19,95 Euro Aufpreis. Wer eine Daten-Flatrate wünscht, zahlt dafür monatlich 34,95 Euro. Ab einem Verbrauch von 5 GB im Monat wird die Performance auf 64 kBit/s begrenzt.

Während es das iPhone künftig auch mit anderen als den Complete-Verträgen gibt, bleiben die Complete-Tarife de Nutzern des iPhone vorbehalten. Wie T-Mobile auf Anfrage von teltarif.de erklärte, ist es vorerst nicht geplant, diese Preispakete auch für andere Endgeräte zu nutzen.

Cool, aber zu teuer

Ist das iPhone einer Umfrage von Marketing Partner zufolge:

Knapp über die Hälfte der Bundesbürger (51,5 Prozent) kennt mittlerweile das iPhone. Kaufen wollen sich Apples neues Telefon 1,4 Prozent der Deutschen, 2,6 Prozent vielleicht, 5,3 Prozent sind unentschlossen, 14 Prozent sagen “nein, eher nicht”, und 75,2 Prozent wollen es sich “ganz bestimmt nicht” anschaffen.

Die neuen T-Mobile-Tarife

Sind jetzt offiziell — und prinzipiell die alten.

Die Registrierung läuft laut Kleingedrucktem übrigens hierzulande auch beim iPhone 3G weiter über iTunes.

Und kleingraugedruckt heißt es ab “Complete M”:

Die Nutzung von VoIP, Instant Messaging und IPVPN ist nicht Gegenstand des Vertrages.

Ebenfalls wichtig:

Ab einem Datenvolumen von 300 MB (Complete M), 1 GB (Complete L) oder 5 GB (Complete XL) pro Monat wird die Bandbreite im jeweiligen Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. Voraussetzung für die WLAN/EDGE/UMTS Flatrate ist die Beibehaltung der von T-Mobile bzw. Apple vorgenommenen technischen Voreinstellungen der SIM-Karte und des iPhone. Eine Änderung der technischen Voreinstellungen des iPhone - insbesondere des Access Point Name (APN) - ist unzulässig. Datenflatrate gilt nur für die Tarife Complete M, L und XL.

Ob die Drosselung wie bisher eher eine Drohung denn Realität ist, müssen wir abwarten. Dürfte davon abhängen, wie viele Rotzlöffel (s.u.) sich jetzt ein neues iPhone zulegen.

Ab 1 Euro

iPhone 3G (T-Mobile)

Schreibt zumindest die “Welt”:

Das iPhone 3G wird billiger als sein Vorgänger. Bei T-Mobile in Deutschland beginnt der Gerätepreis ab einem Euro. Dahinter steckt eine Revolution bei Apple. der US-Konzern wirft sein altes Geschäftsmodell über den Haufen. Für Konkurrenten wie Nokia und RIM (Blackberry) könnte es eng werden.

Natürlich nur mit dem 89-Euro-Tarif, versteht sich. Da bin ich ja mal gespannt, wie viele Rotzlöffel demnächst in der U-Bahn ein iPhone 3G zücken, wenn es selbst mit “Complete S” für “nur” noch €169 zu haben ist…

Die aktuelle Übersicht…

…der T-Mobile-Preise für das offizielle deutsche iPhone:

Telekom-Tarife 04/08

Very British

Die neuen O2-Tarife für das iPhone

Eben bei leo gesehen: Bei O2 in Großbritannien gibt es ab Freitag erheblich mehr für’s iPhone-Geld. Wär ja irgendwie schön, wenn sich T-Mobile das zum Vorbild nähme. Herr Humm — hören Sie mich?

Der Stand der Dinge

Nokia E65

Zum Start erstmal ein paar Informationen zur Sachlage. Erstens: Ich zahle meine Handyrechnung selber, sprich privat. Darum bin ich seit dem Frühjahr Kunde bei simyo. Für mich genau das Richtige. Ich telefoniere nicht so viel mobil, versende dafür ordentlich viele Textnachrichten (SMS) und surfe ein bisschen mobil. Meine letzten Handys waren ein Xda neo von O2 (das war der letzte Carrier, dem ich eine Grundgebühr in den Rachen geworfen habe, zu zugegeben passablen Pressekonditionen) mit schnarchlangsamem Windows Mobile und ein Nokia E50. Damit telefoniert jetzt die Kollegin, mit der ich das Büro teile.

Ich selber habe seit einem guten Vierteljahr jetzt das E65. Symbian mit S60 3rd Edition, UMTS, Wi-Fi, Slider. Ein schönes Business-Telefon, dessen Features ich nur teilweise nutze. Zum Beispiel greife ich damit nicht die E-Mails aus der Firma ab. Es reicht mir gerade so, was mich auf dem PC im Büro und dem Mac daheim überflutet. Zwischen 350 und 450 Mails am Tag, bin ja schließlich/leider Nachrichtenmann. Die Inbox ist bereits nach zwei Wochen Urlaub schlicht ein Albtraum. Ich archiviere rein gar nichts, mache jeden Abend ratzeputz. Was wirklich wichtig ist, wird ausgedruckt.

Ein iPhone hatte ich bereits Anfang Juli in den Fingern, dank der Kollegen von MacWorld auf der anderen Seite des großen Teiches. Das User Interface ist phantastisch, unglaublich intuitiv und “snappy”. Kleinigkeiten wie die fehlende Suche über das Adressbuch sind allerdings schwach (wahrscheinlich möchte Apple, dass jeder in aller Öffentlichkeit das tolle Finger-Scrolling demonstriert), und die technische Ausstattung bestenfalls zweite Wahl. Das schlimmste aber ist der Simlock mitsamt den teuren Tarifen von T-Mobile und deren pikantem Kleingedruckten. Was die Öffnung für Third-Party-Software angeht, ist ja zumindest Besserung in Sicht.

Ansonsten bin ich erklärter (wenn auch nicht dogmatischer) Apple-Fan. Das Reality Distortion Field von Herrn Jobs wirkt bei mir also zumindest in Teilen. Ich bin nun vor allem gespannt, ob ein längerer Test des iPhone mich ganz persönlich kurzfristig davon überzeugen kann, mir doch eines zuzulegen, oder ob ich lieber beim Status Quo bleibe. Längerfristig kann man im Mobilfunkmarkt sowieso nicht planen, weil die Weiterentwicklung dafür viel zu schnell verläuft. Finde ich zumindest.

Ich hoffe, dass ich mit meinen Erfahrungen hier zumindest dem ein oder anderen helfen kann, eine Entscheidung pro oder contra iPhone zu fällen. Wenn Sie Fragen haben, die man eigentlich nur mit einem iPhone in der Tasche oder Hand beantworten kann, dann stellen Sie sie mir einfach. An tcloer[at]computerwoche.de. Ich werde sehen, was ich für Sie tun kann. 




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